Ein Dauerauftrag ist eine regelmäßige Überweisung eines festen Betrags an einem bestimmten Termin. Die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber erteilt den Auftrag nur einmal. Danach führt die Bank die Zahlung automatisch aus.
- Definition: Was ist ein Dauerauftrag?
- Dauerauftrag einrichten, ändern und löschen
- Welche Angaben für die Einrichtung erforderlich sind
- Ausführungstermin und Rhythmus festlegen
- Änderungen und Löschung des Auftrags
- Vorteile, Kosten und Unterschied zur Lastschrift
- FAQ
- Was ist ein Dauerauftrag?
- Für welche Zahlungen eignet sich ein Dauerauftrag?
- Welche Daten werden benötigt, um einen Dauerauftrag einzurichten?
- Welche Ausführungsrhythmen sind bei einem Dauerauftrag möglich?
- Was passiert, wenn der Ausführungstermin auf einen Sonntag oder Feiertag fällt?
- Kann ein Dauerauftrag geändert werden?
- Kann ein Dauerauftrag jederzeit gelöscht werden?
- Kann eine bereits ausgeführte Dauerauftragszahlung zurückgebucht werden?
- Was ist der Unterschied zwischen Dauerauftrag und Lastschrift?
- Kostet das Einrichten eines Dauerauftrags Geld?
- Ist ein Dauerauftrag auch für kurzfristige Zahlungen sinnvoll?
Diese Zahlungsart eignet sich für Verpflichtungen mit festen Beträgen und Empfängerdaten. Beispiele sind Miete, Versicherungsbeiträge, Sparraten oder Kreditraten. Ein Dauerauftrag läuft, bis er geändert, gelöscht oder widerrufen wird.
Der Auftraggeber bestimmt Betrag, Empfängerkonto, ersten Termin und Rhythmus – etwa monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Wichtig ist: Beim Dauerauftrag löst immer der Zahlende die Überweisung aus, anders als bei der Lastschrift.
Dieses Wissen hilft, wiederkehrende Zahlungen besser zu planen. Das Girokonto muss zum Termin ausreichend gedeckt sein. Ist das Guthaben zu niedrig, kann die Bank die Überweisung ablehnen oder später erneut versuchen.
Wichtige Punkte zum Dauerauftrag
- Ein Dauerauftrag automatisiert Zahlungen mit festem Betrag und Termin.
- Die Bank führt Überweisungen nach den Vorgaben des Kontoinhabers aus.
- Mieten, Kreditraten und Sparbeträge sind typische Anwendungsbereiche.
- Der Zahlende legt Empfänger, Betrag, Termin und Rhythmus fest.
- Der Auftrag gilt, bis er gelöscht oder widerrufen wird.
- Zum Ausführungstermin muss das Konto ausreichend gedeckt sein.
Definition: Was ist ein Dauerauftrag?
Die Dauerauftrag Definition beschreibt eine feste Zahlungsanweisung an die kontoführende Bank. Diese überweist einen bestimmten Eurobetrag in vereinbarten Abständen an ein festgelegtes Konto.
Typische Einsätze sind Miete, Sparraten oder regelmäßige Vereinsbeiträge. Als Wirtschaftsbegriff steht der Dauerauftrag für planbare Zahlungen ohne erneute Eingabe bei jeder Fälligkeit.
Kontoinhaber bestimmen Empfänger, Betrag, Ausführungstermin und Rhythmus. Der Auftrag lässt sich schriftlich, online, telefonisch oder in der Bankfiliale erteilen.
Ein Dauerauftrag kann jederzeit widerrufen oder angepasst werden. Ist eine Überweisung bereits ausgeführt, bucht die Bank sie grundsätzlich nicht zurück.
Die Rückzahlung muss direkt mit dem Zahlungsempfänger geklärt werden.
| Merkmal | Bedeutung beim Dauerauftrag |
|---|---|
| Zahlungsbetrag | Der Betrag ist vorab festgelegt und bleibt bis zur Änderung gleich. |
| Ausführung | Die Bank überweist automatisch zum gewählten Termin. |
| Kontrolle | Der Kontoinhaber kann Betrag, Empfänger und Rhythmus jederzeit ändern oder widerrufen. |
| Bereits ausgeführte Zahlung | Eine Rückforderung erfolgt in der Regel direkt beim Empfänger. |
Dauerauftrag einrichten, ändern und löschen
Ein Dauerauftrag spart Zeit bei regelmäßig gleichen Zahlungen wie Miete oder Sparraten. Der Begriff bedeutet einen festen Überweisungsauftrag.
Die Bank führt den Auftrag zum gewählten Termin automatisch aus.
Welche Angaben für die Einrichtung erforderlich sind
Wer einen Dauerauftrag einrichten möchte, braucht die Daten einer SEPA-Überweisung. Dazu zählt die IBAN des Empfängers.
Wichtig sind außerdem der Betrag in Euro und Cent sowie ein klarer Verwendungszweck.
Je nach Bank kann auch der BIC verlangt werden, vor allem bei speziellen Zahlungswegen. Das Konto des Zahlenden wählt man meist im Onlinebanking aus.
| Angabe | Nutzen für den Auftrag |
|---|---|
| IBAN | Ordnet die Zahlung dem Empfängerkonto zu. |
| BIC | Kann bei einzelnen Bankverbindungen zusätzlich verlangt werden. |
| Überweisungsbetrag | Bleibt bei jeder Ausführung gleich. |
| Verwendungszweck | Erleichtert dem Empfänger die Zuordnung der Zahlung. |
| Ausführungstermin | Bestimmt den Tag der regelmäßigen Überweisung. |
Ausführungstermin und Rhythmus festlegen
Bei der Einrichtung legt man Termin und Häufigkeit fest. Viele Banken bieten Rhythmen wie monatlich, zweimonatlich oder vierteljährlich an.
Der Ausführungstag ist oft frei wählbar, etwa der erste oder letzte Tag des Monats. Fällt der Tag auf einen Sonntag oder Feiertag, gilt die Bankregelung:
Die Bank zahlt vor dem Termin am vorherigen Bankarbeitstag oder danach.
Ein Auftrag kann ein festes Enddatum erhalten. Das hilft bei zeitlich begrenzten Raten oder Zahlungen während eines Vertragszeitraums.
Änderungen und Löschung des Auftrags
Der Betrag, das Empfängerkonto und der Ausführungstermin sind änderbar. Damit die Änderung zur nächsten Fälligkeit wirkt, sollte sie mindestens einen Bankarbeitstag zuvor eingereicht werden.
Eine Löschung ist jederzeit möglich, zum Beispiel im Onlinebanking oder in der Bankfiliale. Deutsche Geldinstitute dürfen dafür keine Gebühr verlangen.
Vorteile, Kosten und Unterschied zur Lastschrift
Ein Dauerauftrag automatisiert regelmäßige Zahlungen mit festem Betrag und festem Termin. Die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber weist die Bank an, Geld wiederkehrend zu überweisen. Das spart Zeit und mindert den Verwaltungsaufwand bei Miete, Sparraten oder Mitgliedsbeiträgen.
Bei vielen deutschen Banken fallen für Daueraufträge oft keine extra Kosten an. Je nach Kontomodell können jedoch Entgelte für Einrichtung, Änderung oder Ausführung berechnet werden. Ein Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis schafft vorab Klarheit. Für wenige oder kurzfristige Zahlungen ist eine Einzelüberweisung oft einfacher.
Der wesentliche Unterschied zur Lastschrift liegt in der Steuerung der Zahlung. Beim Dauerauftrag gibt der Zahler seiner Bank den Überweisungsauftrag. Bei der Lastschrift erhält der Zahlungsempfänger ein SEPA-Mandat. Damit zieht er den Betrag direkt vom Konto ein.
Lastschriften eignen sich besonders für variable Beträge und wechselnde Termine. Beispiele sind Strom- und Telefonrechnungen. Der Dauerauftrag ist hingegen passend für planbare Ausgaben. Er gewährleistet feste Abläufe und unterstützt eine verlässliche Liquiditätsplanung.
FAQ
Was ist ein Dauerauftrag?
Ein Dauerauftrag ist eine regelmäßige Überweisung eines festen Betrags zu einem festgelegten Termin. Die kontoführende Bank führt die Zahlung automatisch aus. Dies geschieht, bis die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber den Auftrag ändert, löscht oder widerruft.
Für welche Zahlungen eignet sich ein Dauerauftrag?
Diese Zahlungsform eignet sich für längerfristige Verpflichtungen mit gleichbleibendem Betrag und festem Termin. Typische Beispiele sind Miete, Sparraten, Kreditraten, Mitgliedsbeiträge oder Abonnements.
Welche Daten werden benötigt, um einen Dauerauftrag einzurichten?
Erforderlich sind meist die IBAN des Empfängerkontos, der Überweisungsbetrag in Euro und Cent, ein Verwendungszweck sowie der gewünschte Ausführungstermin. Zusätzlich wird der Wiederholungsrhythmus festgelegt. Gegebenenfalls kann auch ein BIC nötig sein.
Welche Ausführungsrhythmen sind bei einem Dauerauftrag möglich?
Banken bieten meist monatliche, zweimonatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Ausführungen an. Welche Intervalle verfügbar sind, hängt vom Kreditinstitut und Kontomodell ab.
Was passiert, wenn der Ausführungstermin auf einen Sonntag oder Feiertag fällt?
Entscheidend ist die gewählte Ausführungsregel. Erfolgt die Zahlung vor dem Termin, führt die Bank sie am vorherigen Bankarbeitstag aus. Bei Ausführung nach dem Termin wird sie am nächsten Bankarbeitstag veranlasst.
Kann ein Dauerauftrag geändert werden?
Ja. Betrag, Empfängerkonto, Verwendungszweck, Ausführungstag und Rhythmus lassen sich grundsätzlich ändern. Damit die Anpassung zur nächsten Fälligkeit greift, sollte sie mindestens einen Bankarbeitstag vorher bei der Bank eingehen.
Kann ein Dauerauftrag jederzeit gelöscht werden?
Ja, ein Dauerauftrag ist jederzeit widerrufbar und kann gelöscht werden. Für die Löschung dürfen Geldinstitute keine Gebühr verlangen. Bereits ausgeführte Überweisungen bleiben davon unberührt.
Kann eine bereits ausgeführte Dauerauftragszahlung zurückgebucht werden?
Grundsätzlich kann die Bank eine bereits ausgeführte Überweisung nicht einfach zurückbuchen. Die Rückzahlung muss direkt mit dem Zahlungsempfänger geklärt werden. Das unterscheidet den Dauerauftrag vom SEPA-Lastschriftverfahren.
Was ist der Unterschied zwischen Dauerauftrag und Lastschrift?
Beim Dauerauftrag erteilt der Zahler der Bank die Zahlungsanweisung. Bei einer SEPA-Lastschrift gibt der Zahler dem Empfänger ein Mandat zum Einzug. Daueraufträge passen zu festen Beträgen und Terminen.
Lastschriften sind besser bei wechselnden Beträgen oder variablen Fälligkeiten geeignet.
Kostet das Einrichten eines Dauerauftrags Geld?
Viele Banken bieten die Einrichtung kostenlos an. Einzelne Institute können jedoch für Beauftragung oder Änderung Spesen berechnen. Ein Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis schafft Klarheit.
Ist ein Dauerauftrag auch für kurzfristige Zahlungen sinnvoll?
Für einzelne oder kurzfristige Zahlungen ist eine Einzelüberweisung oft einfacher. Ein Dauerauftrag hat Vorteile bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen mit unveränderten Daten.

